Prinzipien

Für die individuelle Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Kundenlösungen gibt es Prinzipien zur Orientierung, damit ein Mehrwert durch die gemeinsame Arbeit eintreten kann. Sie gelten sowohl für die Zusammenarbeit mit Kunden, als auch intern.

Quantitativ und qualitativ wachsen

Es gilt Bindungen zu Interessengruppen (Stakeholdern) aufzubauen und zu stärken, damit kontinuierliches Wachstum möglich ist. Dies sowohl der traditionellen quantitativen Wachstumsgrößen, wie Kundenanzahl oder Umsatz, aber insbesondere auch qualitativer Größen, wie Zufriedenheit und Wertschätzung. Entsprechend sind rationale und emotionale Einflüsse zu berücksichtigen. Der rein rational handelnde Mensch („Homo oeconomicus“) ist nur für die Theorie sinnvolles Konstrukt, für die Praxis aber nicht mehr. Menschen wollen und brauchen mehr, um wirklich zufrieden zu sein. Entsprechend sind soziale und ökologische Belange genauso wie ökonomische zu beachten.

Die eigene Benchmark sein

Um das Wachstum gestalten zu können, muss es regelmäßig überprüft und dessen Gründe näher betrachtet werden. Hierbei ist es wichtig eigene Größenordungen und Vorstellungen zu nutzen. Aus ihnen ergibt sich die eigene Benchmark, die verfolgt wird. Andere Unternehmen, Menschen und vor allem deren Erfahrungen können zur Inspiration dienen, aber nicht mehr als Benchmark. Dafür sind die Unternehmen und ihre Situationen im Zuge der Digitalisierung zu unterschiedlich.

Erkennbarer nachhaltiger roter Faden mit schneller Umsetzung

Zur Erreichung der Benchmark ist gemeinsam ein passendes Vorgehen zu entwickeln, abzustimmen und ggf. bei neuen/veränderten Einflüssen während der Umsetzung anzupassen. Dabei wird berücksichtigt, dass nicht nur ein kurzfristiges Ziel verfolgt oder einfach nur etwas gemacht und dann abgewartet wird, was passiert, um erst anschließend zuschauen, wie es weitergeht. Es wird gezielt berücksichtigt und sicher gestellt, dass wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, welche das weitere Vorgehen verbessern. Hierdurch wird es auch leichter möglich, dass schnell relevante Aktivitäten umgesetzt werden und nicht nur konzeptionelle Überlegungen entstehen.

Teilen statt Delegieren

Um den Digitalisierungsherausforderungen gerecht zu werden, braucht es Menschen mit verschiedenen Qualifikationen und Erfahrungen. Gemeinsam können sie das Vorgehen sowie die passenden Lösungen (Produkte & Services) entwickeln und realisieren. Hierfür sollen sie ein gleiches Grundverständnis von Vision/Mission, Anliegen/Purpose (Zweck) und der Produktlösung und Idee teilen können. Damit sie sich aktiv bei der ganzheitlichen Weiterentwicklung und Umsetzung einbringen sowie Verantwortung übernehmen bzw. teilen können und dies dann aufgrund höherer intrinsischer (aus sich heraus) Motivation auch tun. Sie ziehen dann Aufgaben an sich bzw. wollen dazu beitragen bestimmte Ergebnisse (eigene Benchmark) zu erreichen. Das klassische Delegieren von Aufgaben, Soll-Ergebnissen sowie ggf. Vorgehensweisen soll möglichst wegfallen. Es erleichtert auch die Integration von Kunden/Nutzern als Kosumenten und Produzenten (Prosumer) in die Entwicklung und Umsetzung von Lösungen.

Bessere Fehler machen

Es wird und kann durch die Komplexität und Dynamik der Digitalisierung nicht alles plangemäß funktionieren. Das gehört dazu, insbesondere wenn Neues ausprobiert und herausgefunden wird. Wichtig ist dabei, dass kein Menschenleben zu schaden kommt. Außerdem, dass nicht leichtfertig Fehler entstehen, weil z.B. nicht wirklich nachgedacht wurde oder niemand mit Erfahrung/Know-how eingebunden wurde. Schon einmal gemachte Fehler sollten nicht noch einmal passieren. Auch dafür ist ein offener, ehrlicher und nicht anklagender bzw. sich verteidigender Austausch zu passierten Fehlern und Erfahrungen aus diesen wichtig und zu verfolgen. Es erfolgt regelmäßig eine individuell passende Reflexion, um bewusst Erfahrungen zu erkennen und nutzen zu können.